Erster Einsatz für das neue Rettungsboot

Auf Anforderung der Polizei wurden wir am späten Samstagabend zusammen mit der Feuerwehr Zirndorf zum Wehr an die Felsenstraße gerufen. Zwei Jugendliche hatten eine Gelbe Tonne in die Rednitz geworfen, die nun von uns geborgen werden sollte.
Mittels Flaschenzug konnte unser neues Rettungsboot zu seinem ersten Einsatz mit zwei Kamerad:Innen über die Drehleiter zur eigentlichen Einsatzstelle mehrere Meter tiefer abgelassen werden. Dort wurde an der Mülltonne eine Leine befestigt, mit welcher wir den Abfallbehälter anschließend aus dem Fluss bergen konnten.
Ein aufmerksamer Bürger konnte die Jugendlichen anfangs bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Auf diese kommt nun die Rechnung der Einsatzkosten zu.

Bilder: Kurt Krömer – 1. Bürgermeister Stein | Feuerwehr Stein


erstellt am: 23.01.2022 | Kategorie(n): Allgemein


Zwischenfall im Bahnbereich

Einsatzmeldung stellt sich als glimpflich heraus

Am Mittwochabend wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Veitsbronn und der Feuerwehr Roßtal zur Bahnstrecke Nürnberg – Schnelldorf – Höhe Hainberg – mit der Meldung „Person von Zug erfasst“ alarmiert.
Nachdem die Bahnstrecke durch die DB Notfallleitstelle umgehend gesperrt wurde, teilten wir nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle unsere Mannschaft in mehrere Suchtrupps ein und suchten die Bahnstrecke mit Handlampen nach der vermeintlichen Person ab. Parallel hierzu wurde Kontakt mit dem Lokführer aufgenommen und hier weitere Angaben zum Aufprallpunkt, Bremsweg und Anzahl der Zuginsassen erhoben. Zur Unterstützung bei der Suche auf der Bahnstrecke wurde hierzu die Feuerwehr Oberasbach nachalarmiert, und die Bahnstrecke mit der Wärmebildkamera an der Drohne kontrolliert.

Kurze Zeit später konnte der erste Suchtrupp Überreste eines Rehs im Gleisbereich, ca. 800 Meter vor der Einsatzstelle finden. Die Meldung von der vermeintlich angefahrenen Person bestätigte sich zum Glück nicht. Nach Rücksprache mit der Bahnpolizei und dem Notfallmanager der DB, sammelten wir die Überreste des Wildtieres ein. Da alle Personen einschließlich des Lokführers wohlauf waren, konnte der Zug seine Weiterfahrt nach knapp eineinhalb Stunden fortsetzen.


erstellt am: 20.01.2022 | Kategorie(n): Allgemein


Rauchwarnmelder rettete Leben

Heute Abend wurde die Freiwillige Feuerwehr Stein zu einem ausgelösten privaten Rauchwarnmelder gerufen. Vor Ort wurde eine verrauchte Wohnung vorgefunden. In der Wohnung befand sich noch eine Person, die durch den Rauch bewusstlos geworden war. Der Angriffstrupp rettete die Person, die im Anschluss von den First Respondern bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt wurde. Nachdem die Wohnung belüftet worden war konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Symbolbild

erstellt am: 05.12.2021 | Kategorie(n): Allgemein


Unterstützung bei Impfaktion

Ein Team der Feuerwehr Stein unterstützt eine Impfaktion in der Grünen Halle in Fürth.

Am zweiten Adventssamstag unterstützte ein Team der Feuerwehr Stein die Impfaktion in der Grünen Halle in Fürth. Die Steiner Feuerwehrler halfen bei der Erfassung der Personen, die sich zur Impfung angemeldet hatten. Bei der Organisation und Abwicklung der Impfaktion waren Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Fürth, Berufsfeuerwehr, BRK und THW beteiligt. Es war der erste von mehreren Sonderterminen, die an den Adventswochenenden in der Grünen Halle stattfinden.







erstellt am: | Kategorie(n): Allgemein


Neue First Responder in Stein

Die First-Responder-Einheit der Feuerwehr Stein bekommt personelle Verstärkung: Am vergangenen Wochenende haben acht Feuerwehrleute erfolgreich ihren First-Responder-Kurs absolviert. Dieser entspricht inhaltlich den Lehrgängen „Einsatzsanitäter“ oder „SAN Teil A und B“. Künftig werden die neuen First Responder bei medizinischen Notfällen mit ausrücken, um die Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts zu versorgen.

Das Wissen dafür haben sie in einer intensiven sechswöchigen Ausbildung erlernt. In rund 80 Unterrichts- und Übungsstunden erlernten sie medizinisches Basiswissen in Bereichen wie Herz und Kreislauf, Beatmung, Neurologie, Traumaversorgung und Reanimation. Aber auch rechtliche und organisatorische Grundlagen des Rettungsdienstes, Hygiene und Crew Resource Management standen auf dem Lehrplan. Das theoretisch erworbene Wissen übten die Beteiligten des Kurses in zahlreichen Fallbeispielen ein, bei denen sie auch den praktischen Umgang mit rettungsdienstlichen Geräten und Materialien erlernten, zum Beispiel Verbandszeug, Blutdruckmanschette oder Beatmungsbeutel.

Um die neu erworbenen Kenntnisse zu vertiefen, werden die neuen First Responder in den kommenden Wochen auch ein Rettungswagen-Praktikum absolvieren. Dabei sind sie bei einer Schicht eines Rettungswagen-Teams dabei und lernen so den Alltag im Rettungsdienst kennen.


erstellt am: 21.11.2021 | Kategorie(n): Allgemein


First Responder Ausbildung – Praxistag

Am Samstag stand für die Teilnehmer des diesjährigen First-Responder-Lehrganges ein absolutes Highlight an. Nachdem sie sich seit Lehrgangsbeginn Anfang Oktober vorrangig mit Theorieeinheiten und Stationenausbildung beschäftigt hatten, um die gelernten Inhalte Stück für Stück zu verinnerlichen, stand nun ein ganzer Tag voll Fallbeispielen auf dem Plan.

Die First Responder (FR) in Ausbildung waren in Teams zu zwei oder drei Leuten unterwegs, wie es im normalen Einsatz auch der Fall ist, und bekamen zahlreiche unterschiedliche Aufgaben in Form von Übungseinsätzen gestellt. Dabei wurden sie jeweils von der Leitstelle zum Einsatzort alarmiert, wo sie sich zunächst ein Bild von der Lage machten, angemessene Erstmaßnahmen durchführten und die Patienten betreuten. Nach Eintreffen des Rettungsdienstes fand jeweils die Patientenübergabe statt. Dabei geben die Einsatzkräfte der Feuerwehr dem Rettungsdienst einen Überblick über die initiale Lage, durchgeführte Maßnahmen und den aktuellen Zustand des Patienten, bevor sie dann den Rettungsdienst bei der weiteren Patientenbehandlung unterstützen.

Die insgesamt sieben Fallbeispiele umfassten sowohl internistische als auch chirurgische Notfälle. Die Meldebilder reichten von Verdacht auf Schlaganfall über Verkehrsunfall mit Kraftrad, allergische Reaktion und Kettensägenunfall bis hin zu einer Reanimation mit anschließender Drehleiterrettung, um nur ein paar der Stationen zu nennen. Nachdem das Einsatzspektrum so breit gestreut war, konnten die Auszubildenden unter realen Bedingungen lernen, wie beim jeweiligen Notfall gehandelt wird, worauf der Fokus liegt, wo eventuelle Schwierigkeiten im Einsatz liegen können und wie man damit umgeht. Zudem konnten sie wertvolle Praxiserfahrung im Umgang mit dem Patienten sammeln und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst üben.

An dieser Stelle möchten wir auch den Trupps der Malteser aus Eibach und des BRK aus Stein danken, die ehrenamtlich am Praxistag mitwirkten und die Durchführung in dieser Weise durch ihre Teilnahme erst ermöglichten. Da sie mit Rettungswagen anwesend waren, konnten die Lehrgangsteilnehmer neben der Zusammenarbeit mit den Sanitätern auch den Umgang mit der Trage, dem EKG und weiteren Gerätschaften des Rettungsdienstes lernen.

Für die Teilnehmer des FR-Lehrgangs geht es nun in den Endspurt, denn am 20. November findet die Abschlussprüfung statt. Nach absolvierter Theorie, Stationenausbildung, einem erfolgreichen Praxistag und weiteren anstehenden Übungen mit Fallbeispielen sehen wir unsere FR-Azubis jedoch bestens vorbereitet und wünschen jetzt schon viel Erfolg für den Lehrgangsabschluss!


erstellt am: 11.11.2021 | Kategorie(n): Allgemein, Ausbildung


Übung in schwerem Gelände

Letzten Dienstag bildeten sich die aktiven Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Stein wieder in diversen Bereichen fort. Neben der Notfalltüröffnung von Haustüren wurde auch das schadenfreie Öffnen von Pkw-Fahrzeugtüren mittels speziellem Werkzeugsatz geschult. Eine weitere Gruppe bewältigte eine Lage, bei dem angenommen wurde, dass sich ein Pkw einen Abhang hinunter überschlagen hatte. Der Fahrer sei bei diesem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert und darunter eingeklemmt worden. Da der Zugang zum Unfallwrack nur über einen steilen Abhang hinunter durch dichtes Gestrüpp möglich war, mussten alle Gerätschaften mühsam hinunter verbracht werden. Mit viel Unterbaumaterial und diversen Rettungsgeräten konnte die Person nach nur 30 Minuten befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden.


erstellt am: 09.11.2021 | Kategorie(n): Allgemein


Ehrungsabend für Steiner Feuerwehrleute

Vergangenen Dienstagabend lud die Stadt Stein zum Ehrungsabend in die Alte Kirche ein. Anlass der Ehrung waren das 25- bzw. 40-jährige Dienstjubiläum zahlreicher Feuerwehrmänner der Steiner Feuerwehren.
Insgesamt wurden drei Kameraden für 25 Jahre und elf Kameraden für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Stellvertretend für den Freistaat Bayern überbrachten Landrat Matthias Dießl und Kreisbrandrat Frank Bauer Glückwünsche und überreichen den Jubilaren eine Urkunde und das staatliche Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber und Gold. Außerdem beglückwünschte Steins Bürgermeister Kurt Krömer die geehrten Feuerwehrmänner und bedankte sich bei ihnen und ihren Ehefrauen mit Präsenten von Seiten der Stadt Stein für ihren vorbildlichen Einsatz im Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr. Am Ehrungsabend trug neben den Rednern ein Trompeten-Duo der Musikschule Stein zur feierlichen Stimmung bei.

Auch die Feuerwehr Stein möchte die Gelegenheit nutzen, um allen Jubilaren herzliche Glückwünsche auszusprechen! Vielen Dank für euer langjähriges Engagement bei der Feuerwehr und die viele Zeit, die ihr bis heute in Aus- und Weiterbildung sowie in Einsätze investiert habt, ihr seid wahre Vorbilder!


erstellt am: 07.11.2021 | Kategorie(n): Allgemein



erstellt am: 03.11.2021 | Kategorie(n): Allgemein


Elektrisierende Zukunft – auch für die Feuerwehr

Am Dienstag fand bei der Feuerwehr Stein eine Stationsausbildung statt. Während sich jeweils eine Station mit einem Chemikalien-Unfall bzw. Leitern beschäftigte, standen an der dritten Station Elektrofahrzeuge im Mittelpunkt.
Viel Neues erfahren konnten die Feuerwehrleute vor allem bei der Station zum noch relativ jungen Themenkomplex der Elektromobilität. Nach einer kurzen Einführung zu den verschiedenen Arten der Elektrofahrzeuge wurden die Besonderheiten und Unterschiede elektrischer Fahrzeuge im Vergleich zu Fahrzeugen mit konventionellen Verbrennungsmotoren sehr anschaulich gelehrt. Im Zusammenhang damit wurde diskutiert, welche Unterschiede, Vor- und Nachteile und Gefahren sich daraus im Einsatzfall für die Feuerwehr ergeben.


Der Hauptunterschied zwischen konventionell angetriebenen und elektrisch betriebenen Fahrzeugen besteht in den Hochvoltleitungen und -batterien. Die Feuerwehrleute lernten, auf was bei der technischen Rettung oder im Falle eines Brandes bei Elektrofahrzeugen zu achten ist und welche Sonderlösungen zur Bewältigung der neuen Herausforderungen gibt.
In jedem Fall, ob Elektrofahrzeug oder nicht, ist es wichtig, sich an der Rettungskarte zu orienterien. So ist es für die Feuerwehr möglich, in kurzer Zeit den bestmöglichen Eindruck vom Fahrzeugaufbau zu erhalten und auf dieser Basis die weiteren Entscheidungen zu treffen.

Rettungskarten und weitere Informationen dazu finden Sie beispielsweise auf der Homepage des ADAC: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/unfall-schaden-panne/rettungskarte/


erstellt am: 01.11.2021 | Kategorie(n): Allgemein


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