Gemeinsame Großübung der Steiner Feuerwehren
Am heutigen Samstag fand eine große Übung aller Steiner Wehren statt. Übungsszenario war ein Waldbrand im Steiner Wiesengrund. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Steiner Wehren bei Großschadenslagen zu stärken und insbesondere die Sicherstellung der Löschwasserversorgung bei Ereignissen wie Wald- und Flächenbränden zu trainieren.
Zur Einsatzabwicklung wurde der Großteil der Einsatzkräfte zunächst in den Bereitstellungsraum am Besucherparkplatz von Faber-Castell geordert, während der Einsatzleitwagen (ELW) und das erste Löschfahrzeug zur Erkundung bereits in den Wiesengrund vorfuhren. Nach der Ersteinschätzung der Lage wurden die Fahrzeuge nach und nach zu ihren jeweiligen Einsatzorten abgerufen:
Ein Teil der Kräfte übernahm mit zwei Tragkraftspritzen die Wasserentnahme aus der Rednitz in Faltbehälter. Die weiteren Feuerwehrleute fuhren der Anweisung entsprechend von zwei Seiten die Brandfläche an und begannen von dort aus mit dem Löschaufbau. Eine Herausforderung dabei war das unwegsame Gelände und die vergleichsweise langen Strecken zwischen den Fahrzeugen auf dem asphaltierten Weg und der Brandfläche im Waldgebiet. Nachdem die Schlauchstrecke in das betroffene Gebiet gelegt wurde, konnte die Brandbekämpfung gestartet werden.
Nachdem bei einem Wald- oder Flächenbrand ein erhöhter Löschwasserbedarf besteht, wurde neben den Feuerwehren auch eine lokale Firma mit zwei Traktoren und großen Wasserfässern in die Löschwasserversorgung eingebunden. Mit dem eingerichteten Pendelverkehr der wasserführenden Fahrzeuge wurde die Wasserversorgung sichergestellt.
Die Vielzahl der Einsatzkräfte stellte die Einsatzleitung vor eine organisatorische Herausforderung. Um die Lage im Blick zu behalten, teilte die Einsatzleitung das Geschehen in mehrere Abschnitte auf und erstellte eine Lagekarte. Der zentrale Anlaufpunkt für Besprechungen und das aktuelle Lagebild war dabei stets der ELW, der mit den entsprechenden Mitteln zur strukturierten Abhandlung von Großschadenslagen ausgestattet ist.
Das Übungsgeschehen und der Pendelverkehr wurde für einige Zeit aufrechterhalten, um die Abläufe realitätsnah erproben zu können. Circa zwei Stunden nach der Alarmierung endete das Übungsszenario. Den Abschluss der Gemeinschaftsübung bildete ein gemeinsames Mittagessen aller 45 Beteiligten in der Steiner Feuerwache.
Die Feuerwehr Stein bedankt sich bei allen Einsatzkräften für die Teilnahme und den reibungslosen Ablauf der Übung!









erstellt am: 14.03.2026 | Kategorie(n): Allgemein, Ausbildung







































































