Parkplätze an der Steiner Feuerwache: Ausfahrt muss frei bleiben!

Geparkte Autos auf dem Hof der Feuerwache blockieren die Ausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge.
Geparkte Autos auf dem Hof der Feuerwache blockieren die Ausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge.

Am vergangenen Wahlsonntag herrschte am Vormittag wegen mehrerer paralleler Veranstaltungen Hochbetrieb an der Feuerwache. Das hat zu einer angespannten Parkplatzsituation auf dem Hof vor dem Feuerwehrhaus geführt. Dennoch müssen der Hof sowie die Tore der Fahrzeughalle stets frei bleiben, damit die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei einer Alarmierung schnell ausrücken können. Das haben aber anscheinend einige Personen nicht bedacht, die ihre Autos wegen der Parkplatznot im mittleren Bereich des Hofes abstellten, nahe der Tore der Fahrzeughalle. Weil sie damit die Ausfahrt blockierten, mussten die Angehörigen der Feuerwehr Stein die Fahrer der Fahrzeuge anweisen, einen anderen Parkplatz in den umliegenden Straßen aufzusuchen, zudem musste infolgedessen die Zufahrt von der Hauptstraße gesperrt werden.

Der rege Autoverkehr auf dem Feuerwehrhof war Folge mehrerer gleichzeitiger Veranstaltungen auf dem Gelände: Während im Aufenthaltsraum des Feuerwehrhauses das Wahllokal geöffnet war, hatte im Hof dahinter am Gebäude der BRK-Bereitschaft der Impfbus Halt gemacht, ebenso konnten im Corona-Testzentrum wie jeden Sonntag Schnelltests gemacht werden. Das führte zu einer hohen Besucherfrequenz. Zusätzlich führten die Steiner BRK-Gruppe und die Feuerwehr Stein Fortbildungen durch. Generell ist das Parken auf dem Gelände nur Angehörigen der Feuerwehr sowie der BRK-Bereitschaft gestattet, worauf ein entsprechendes Schild an der Einfahrt hinweist, damit eine störungsfreie Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge garantiert ist.


erstellt am: 27.09.2021 | Kategorie(n): Allgemein


Tanklöschfahrzeug- und Schlauchbootübergabe

Gestern fand die feierliche Übergabe unseres neuen Tanklöschfahrzeugs (TLF 4000) und unseres neuen Schnelleinsatzboots statt. Das TLF ist insbesondere für große Brände und Brandeinsätze vorgesehen, die in Gebieten abseits des Straßen- und vor allem des Hydrantennetzes liegen. Auf dem TLF werden 5500 Liter Wasser, 540 Liter Schaummittel sowie zahlreiche verschiedene Löschutensilien mitgeführt. Das Schnelleinsatzboot kommt für Arbeiten am Wasser zum Einsatz, z. B. für Personen- und Tierrettungen sowie bei Umweltschäden.

Bei der Feier überbrachten Steins Bürgermeister Kurt Krömer, der zweite Bürgermeister Bertram Höfer, Fürths stellvertretender Landrat Bernhard Obst und Kreisbrandrat Frank Bauer ihre Glückwünsche zur Fahrzeugübergabe. Außerdem waren zahlreiche Mitglieder des Stadtrates und der Stadtverwaltung sowie Pressevertreter zu Gast. Die Segnung der Fahrzeuge übernahmen der Pfarrvikar der katholischen Gemeinde St. Albertus Magnus, Simon Heindl, und der Pfarrer der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde, Ralph Baudisch.
Zudem dankten die Redner allen ehrenamtlichen Einsatzkräften der Steiner Feuerwehren für ihr Engagement und die Einsatzbereitschaft, insbesondere auch während der Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie. Sie wünschten allen Einsatzkräften auch für die Zukunft allzeit gute Fahrt und dass stets jeder gesund und unversehrt aus dem Einsatz zurückkommt.

Die Feuerwehr Stein dankt der Stadt für die Anschaffung des neuen Tanklöschfahrzeugs sowie des Schnelleinsatzbootes samt Motor, für die Kosten von insgesamt 437.000 Euro anfielen.


erstellt am: 23.09.2021 | Kategorie(n): Allgemein


Jugendfeuerwehrübung in den Sommerferien

Auch in den Ferien sind unsere Nachwuchskräfte aktiv.

Vergangenen Donnerstag fand wieder eine Jugendübung statt. Diesmal wurden unsere Feuerwehranwärter auf die Besonderheiten und den Einsatzzweck der Drehleiter vorbereitet. Natürlich durfte hier jeder einmal ans Steuer und den Korb selbst in luftiger Höhe manövrieren.
Da das Wetter mitspielte, war anschließend zudem die Ausbildung auf dem Schnelleinsatzboot möglich. Hier wurde den Jugendlichen das zu Wasser lassen des Bootes sowie die Steuerung und Gefahren an und im Gewässer erklärt.


erstellt am: 03.09.2021 | Kategorie(n): Allgemein, Ausbildung, Jugendfeuerwehr


Erneuter Unfall auf der Hauptstraße

Wie bereits gestern wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der Hauptstraße alarmiert, bei dem diesmal vier PKW beteiligt waren. Wir sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes und nahmen ausgelaufene Betriebsmittel auf. Um den Feierabendverkehr aus Nürnberg zu leiten, unterstützten wir die Polizei bei der Verkehrslenkung auf der gesamten Hauptstraße durch Stein. Während der Bergung der Fahrzeuge kam es immer wieder zu Verkehrsverzögerungen.


erstellt am: 30.08.2021 | Kategorie(n): Allgemein


Schwerer Verkehrsunfall auf der Hauptstraße

„Verkehrsunfall, eine Person eigeklemmt“ So lautetet am Sonntag Abend die Einsatzmeldung für die Feuerwehr Stein, Weihersbuch, Roßtal und die Kreisbrandinspektion. Vor Ort stellte sich die Lage so dar, dass die Person nicht eingeklemmt war, jedoch auf Grund der mechanischen Einwirkung durch den Unfall auf den PKW die Fahrertür verklemmt war. Mit schwerem Rettungsgerät wurde die Tür des Coupes entfernt, sodass ein guter Zugang zur Person geschaffen wurde. Nach weiterer Einschätzung durch den Rettungsdienst wurde eine achsengerechte Rettung als weitere Maßnahme beschlossen. Wegen der Bauform und der Verformung des Fahrzeugs musste hierzu das Dach abgenommen werden, um die Patientenrettung durchzuführen. Glücklicherweise war ein Eingreifen der nachgeforderten Kräfte nicht notwendig. Im Anschluss an die Übergabe der Person an den Rettungsdienst wurde mit den Aufräumarbeiten begonnen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es auf der Hauptstraße zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Nach ca. drei Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Wir wüschen den Betroffenen eine schnelle Genesung!
Danke an Thomas Klein für die bereitgestellten Bilder!


erstellt am: | Kategorie(n): Allgemein


Kleine Box große Wirkung

Neulich durften wir eine besondere Schulung genießen: Wir konnten anschaulich und hautnah die verschiedenen Brandausbreitungsstufen kennenlernen. Genauer gesagt gibt es drei Stufen: Den Entstehungsbrand, die Brandausbreitung und den Vollbrand. Um diese Phasen eines Brandes zu erkennen, muss man wissen, wie Rauch, Temperatur und Flammen in den unterschiedlichen Phasen einer Brandentwicklung ausgebildet sind.
Nach einer knackigen Theorieeinheit, in der die Grundlagen aufgefrischt wurden, ging es dann auf den Feuerwehrhof, um das Ganze in der Praxis zu erleben. In einer Holzbox mit einer Kantenlänge von ca. 30cm – einem Zimmer samt Einrichtung in Miniaturausführung – wurde ein Zimmerbrand von der Entstehung bis zum Vollbrand simuliert. Faszinierend war, wie gut der Brandverlauf auch in kleinem Maßstab simuliert werden kann. Wir konnten so die Ausbreitung von Feuer und Brandrauch und die Temperaturänderung im Raum sowie die Auswirkungen von Löschversuchen zu den verschiedenen Zeitpunkten der Brandentwicklung hautnah erleben.
Letztendlich machte die anschauliche Übung uns folgendes nochmal deutlich: Wenn wir rechtzeitig alarmiert werden, erwischen wir das Feuer noch in der Entstehungs- bzw. Ausbreitungsphase und können so einen Vollbrand verhindern. Ein guter Helfer, um Brände frühzeitig zu erkennen, sind Rauchwarnmelder. Sie machen auch Leute außerhalb der eignen Wohnung auf einen Brand aufmerksam und verkürzen so die Zeit, bis der Brand der Leitstelle gemeldet wird. Hier ist jede Minute entscheidend.


erstellt am: 22.08.2021 | Kategorie(n): Allgemein


Großzügige Spende für die Feuerwehr und das BRK

Die BRK-Bereitschaft Stein und die Feuerwehr Stein freuen sich über eine Spende in Höhe von jeweils 2.500 Euro der Firma Faber Castell! Vorstandsvorsitzender Stefan Leitz und Sicherheitsbeauftragter Klaus Heckel überreichten am vergangen Dienstags zwei symbolische Spendenschecks. Wir bedanken uns recht herzlich für die Zuwendung! Mit dem Geld können unter anderem benötigte Ausrüstungsgegenstände beschafft werden.


erstellt am: 13.08.2021 | Kategorie(n): Allgemein


Zimmerbrand in der Felsenstraße

Einen Vollbrand in einer Wohnung in der Felsenstraße konnte die Feuerwehr Stein am vergangenen Freitag in letzter Minute verhindern. Eine Waschmaschine hatte im ersten Stock eines Wohnhauses Feuer gefangen, so dass kurz darauf auch die daneben stehende Gastherme in Brand geriet. Nach Eintreffen der Feuerwehr rückte sofort ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung vor und konnte die in Flammen stehenden Gerätschaften schnell löschen. So verhinderten die Einsatzkräfte knapp, dass die Flammen durchzündeten und die gesamte Wohnung in Brand steckten.

Die Gasversorgung im Gebäude war für die Dauer der Löscharbeiten von der Feuerwehr abgestellt worden. Deshalb wurde der Gasversorger an die Einsatzstelle nachgefordert, um die Wohnung auf Gaslecks zu untersuchen. Nachdem die Aufräumarbeiten beendet waren, konnte die Feuerwehr nach zwei Stunden wieder einrücken.


erstellt am: 07.08.2021 | Kategorie(n): Allgemein


Atemschutzlehrgang 2021

In den vergangenen Wochen haben sich wieder mehrere Aktive der Feuerwehren in Stein zum Tragen von Atemschutzgeräten ausbilden lassen. Mit dem Lehrgang bekommen wir personelle Verstärkung für den Fall, dass die Steiner Feuerwehren zu einem Brandeinsatz gerufen werden. Denn bei einer solchen Alarmierung müssen beispielsweise die Angriffstrupps standardmäßig Atemschutzgeräte anlegen. Und je mehr Einsatzkräfte über eine solche Ausbildung verfügen, desto besser sind die Steiner Feuerwehren für Brandeinsätze gerüstet.

Für das Tragen von Atemschutzgeräten ist allerdings eine gute körperliche Verfassung unbedingt notwendig, nicht zuletzt wegen des Gewichts der Ausrüstung. Eine spezielle ärztliche Untersuchung ist deshalb Voraussetzung, um überhaupt ein solches Gerät anlegen zu dürfen. Dabei werden vor allem die Lungenfunktion, aber auch Seh- und Hörvermögen getestet. Beim anschließenden Lehrgang werden die Beteiligten dann an ihre körperlichen Grenzen gebracht, damit sie sich an die Masken gewöhnen und die Herausforderungen kennenlernen, die das Tragen des Geräts mit sich bringt. Dass man dabei ordentlich ins Schwitzen gerät, ist unvermeidlich.


erstellt am: 03.08.2021 | Kategorie(n): Allgemein


Übung: Brand auf Betriebsgelände

Ein Brand in einem Industriegebäude: Vor diesem Szenario standen die Aktiven der Feuerwehr Stein bei Ihrer vergangenen Übung. Mit einem Löschfahrzeug und einer Drehleiter rückten sie auf dem Betriebsgelände der Firma Nibler an, die ihre Gebäude für die Übung zur Verfügung gestellt hatte.

Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz zum angenommenen Brandherd vor. Dabei kam es vor allem auf eine sorgfältige Erkundung an: Denn auf einem Industriegelände ist immer davon auszugehen, dass sich Gefahrstoffe in der unmittelbaren Nähe befinden. Um den Innenangriff realitätsnah nachzustellen, bekamen die Atemschutztrupps Folien auf die Maskenvisiere geklebt, die die Sicht – ähnlich wie in einem stark verrauchten Raum – deutlich einschränken. Dafür sorgten auch die Nebelmaschinen, die zusätzlich eingesetzt wurden, um Sichteinschränkungen durch Brandrauch zu simulieren. Dies soll die Feuerwehrleute für die Bedingungen im Ernstfall schulen und ihnen die besonderen Gefahren in Industriegebäuden bewusst machen.


erstellt am: 19.07.2021 | Kategorie(n): Allgemein


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