Vor 30 Jahren: Wohnungsbrand in der Alexanderstraße

Am 27. Februar 1991 brach gegen ein Uhr nachts im Dachgeschoss eines dreistöckigen Wohn- und Geschäftshauses in der Alexanderstraße ein Feuer aus. Durch ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte größerer Schaden verhindert werden.

Quelle: Nürnberger Nachrichten (Hippel)

Bereits wenige Minuten nach der Entdeckung des Brandes waren Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Noch vor deren Eintreffen konnten sich vier der Hausbewohner über das Treppenhaus ins Freie retten. Vier weiteren Bewohnern blieb nur noch die Flucht auf das Dach, da Rauch und Flammen die übrigen Fluchtwege versperrten. Von dort wurden sie von der Steiner Feuerwehr über die Drehleiter gerettet und in Sicherheit gebracht.
Fünf der Hausbewohner, darunter ein zehn Wochen alter Säugling, und zwei Feuerwehrleute erlitten Rauchvergiftungen und mussten vorübergehend ins Krankenhaus. Das Feuer richtete einen Sachschaden von rund 250.000 Mark an.

Durch den Brand wurden Teile des Hauses unbewohnbar. Für die betroffenen Bewohner richtete die Stadt Stein auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Werner Biewald eine Notunterkunft in den Räumen der Steiner Volkshochschule ein.

Quelle: Steiner Zeitung


erstellt am: 27.02.2021 | Kategorie(n): Allgemein, Archiv


Rückblick 2020

Das Corona-Jahr 2020 war auch für die Feuerwehr Stein ein außergewöhnliches Jahr.

Masken gehörten 2020 fest zur persönlichen Schutzausrüstung der Steiner Feuerwehrleute.

Die Beschränkungen infolge der Pandemie haben sich vor allem bei den Einsatzzahlen und im Ausbildungsbetrieb bemerkbar gemacht. So fiel die Zahl der Einsätze mit 486 deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Das lag vor allem daran, dass der First-Responder-Dienst in den Wochen des Lockdowns im Frühjahr sowie seit Mitte Oktober ausgesetzt werden musste. Der Übungsbetrieb stand – abgesehen von den Sommermonaten – in diesen Zeiträumen ebenso still, außerdem fanden im gesamten Jahr so gut wie keine Lehrgänge, Fortbildungen oder Leistungsprüfungen statt. Darüber hinaus gelten sowohl im Einsatz als auch auf der Wache die AHA-Regeln, also vor allem Maske tragen und – wenn immer möglich – Abstand halten.

Es bleibt zu hoffen, dass die Pandemieentwicklung im neuen Jahr wieder einen aktiveren Übungs- und Lehrgangsbetrieb zulässt, sodass das Ausbildungsniveau der Feuerwehrangehörigen aufrecht erhalten werden kann. Nicht zuletzt kam auch das Vereinsleben weitgehend zum Erliegen, da traditionelle Aktivitäten wie das Stadtfest, das Treffen mit der Partnerfeuerwehr aus Guéret, der Bratwurststand am Steiner Weihnachtsmarkt und die Weihnachtsfeier entfallen mussten.

Einsätze im vergangenen Jahr

Doch trotz Pandemie hatte die Feuerwehr Stein auch 2020 gut zu tun. Neben zahlreichen kleineren Einsätzen, etwa wegen Türöffnungen oder Brandmeldeanlagen, gab es auch einige spektakulärere Aufgaben: So hielt beispielsweise im Februar Sturmtief „Sabine“ die Feuerwehrleute mit zahlreichen Unwettereinsätzen in Atem. Im Juni ging auf der B 14 ein Pkw in Flammen auf, den die Steiner Einsatzkräfte aber schnell löschen konnten. Anfang August brannten mehrere Papiertonnen am Gymnasium in Stein, auch hier war das Feuer schnell unter Kontrolle. Wenige Wochen später sorgte ein heftiger Platzregen für rund 20 Unwetteralarmierungen, für deren Bewältigung die Einsatzkräfte etwa sechs Stunden unterwegs waren.

Im Herbst kam es vermehrt zu Verkehrsunfällen, beispielsweise Ende Oktober, als die Feuerwehr Stein innerhalb von wenigen Tagen viermal wegen verunglückter Fahrzeuge gerufen wurde, u. a. in Deutenbach, an der Schlosskreuzung und an der B 14. Und auch die Steiner Kameradinnen und Kameraden, die zur Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UGÖEL) gehören, waren 2020 mehrmals bei größeren Einsätzen gefragt, etwa bei zwei Scheunenbränden in Puschendorf und Veitsbronn sowie einem Dachstuhlbrand in Fürth.

Neuanschaffungen bei der Feuerwehr

Nicht zuletzt hat sich im letzten Jahr auch auf der Steiner Wache etwas getan: So ging Mitte Januar die neue Einsatzzentrale in Betrieb. Hierfür war die IT-Infrastruktur sowie die Kommunikationstechnik erneuert und für den Digitalfunk auf den aktuellen Stand gebracht worden. Außerdem konnten sich die Aktiven im First-Responder-Dienst über neue Einsatzjacken und neue Einsatzhosen freuen. Deren Anschaffung war dank großzügiger Spenden, u. a. aus dem Erlös des Steiner Kalenders, möglich geworden.


erstellt am: 31.12.2020 | Kategorie(n): Allgemein, Archiv


Weihnachtsgrüße


erstellt am: 24.12.2020 | Kategorie(n): Allgemein, Archiv


Vor sieben Jahren: Zwei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Stein

Heute möchten wir unsere Rückblickserie um ein Ereignis erweitern, woran wir uns sehr gerne zurückerinnern. Am 18.12.2013 wurden zwei neu beschaffte Fahrzeuge bei der Feuerwehr Stein offiziell in Dienst gestellt.

Nach Grußworten von Vertretern der Stadt Stein, des Landkreises Fürth und der Kreisbrandinspektion des Landkreises Fürth wurden die neuen Fahrzeuge zunächst geweiht, bevor die Fahrzeugschlüssel feierlich an die damaligen Kommandanten Werner Mücke und Reiner Kißkalt übergeben wurden. Bei den Fahrzeugen handelte es sich um einen Kommandowagen (KdoW 55/10/2) und ein Kleinalarmfahrzeug (KlaF 55/65/1), mit denen die Steiner Feuerwehrleute seitdem bereits zu unzähligen Einsätzen ausgerückt sind.


erstellt am: 18.12.2020 | Kategorie(n): Allgemein, Archiv


Vor zehn Jahren: Technische Hilfeleistung – umgekippter LKW

Heute beginnt unsere Serie an Rückblicken auf ausgewählte Einsätze aus vergangenen Jahren. Ab sofort wird über ein gesamtes Jahr jeden Monat auf je einen Einsatz in Wort und Bild zurückgeblickt. Zum Start haben wir uns einen Einsatz zur technischen Hilfeleistung aus dem Jahr 2010 ausgesucht.

Heute vor genau zehn Jahren wurde die Feuerwehr Stein am Nachmittag zu einem außergewöhnlichen Einsatz auf einer Baustelle in der Alexanderstraße alarmiert. Dort war auf dem Baustellengelände ein LKW umgekippt.
Um das tonnenschwere Fahrzeug bergen zu können, musste ein Spezialkran der Berufsfeuerwehr Nürnberg anrücken. Mit diesem konnte der LKW wieder aufgestellt und der Einsatz nach rund fünf Stunden erfolgreich beendet werden.


erstellt am: 29.10.2020 | Kategorie(n): Allgemein, Archiv


Trinken nicht vergessen!

An heißen Tagen ist es besonders wichtig, viel zu trinken, da der Körper durch die hohen Temperaturen härter am Erhalt der Körpertemperatur arbeiten muss. Dadurch verliert er mehr Flüssigkeit als an normalen Tagen. Etwa zweieinhalb Liter Wasser sollte pro Tag getrunken werden, solange keine Krankheit vorliegt, die die Umsetzung der Flüssigkeit beeinträchtigt. Immer wieder häufen sich an heißen Tagen die First-Responder-Einsätze. Heute waren es schon sechs Stück. Bei einigen davon waren Kreislaufprobleme die Ursache. Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Wasser kann einem Kreislaufkollaps vorbeugen. Deswegen ist es wichtig, immer genug zu trinken. Genießt das schöne Wetter und habt ein schönes Wochenende!


erstellt am: 21.08.2020 | Kategorie(n): Allgemein, Archiv


Rettungskarten: Ein wichtiger Begleiter im Auto

Die Feriensaison ist 2020 wegen der Corona-Pandemie etwas anders als in normalen Jahren: Viele machen hierzulande Urlaub und machen sich dazu mit dem Auto auf die Reise. Ein wichtiger Begleiter im Fahrzeug sollte die Rettungskarte sein. Denn sie ist eine große Hilfe für Rettungskräfte, falls bei einem Unfall die Insassen mit Schere und Spreizer aus dem Wagen befreit werden müssen.

Für jedes Automodell gibt es eine eigene Rettungskarte. Darauf sieht man beispielsweise, wo sich Airbags, Kraftstofftanks oder Akkus befinden. Letzteres wird immer wichtiger, da immer mehr Elektrofahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind.

Rettungskarte hinter Sonnenblende
Rettungskarten befestigt man hinter der Fahrersonnenblende. Denn im Ernstfall suchen die Rettungskräfte genau dort.

Man kann die Rettungskarten direkt bei Autoherstellern, Automobilclubs oder bei technischen Prüforganisationen bestellen oder auf deren Webseiten herunterladen und ausdrucken. Wichtig ist, dass man sie in Farbe ausdruckt, damit die verschiedenen Markierungen auch zu erkennen sind.

Ausdrucken und hinter die Sonnenblende stecken

Anschließend faltet man sie mit der bedruckten Seite nach außen und befestigt sie ausschließlich hinter der Fahrersonnenblende. Denn im Ernstfall suchen die Rettungskräfte genau dort. So können Autofahrer dazu beitragen, dass sie bei einem Unfall schnell befreit werden können.

Zusätzlich kann man als Hinweis für die Einsatzkräfte noch einen Aufkleber mit der Aufschrift „Rettungskarte im Fahrzeug“ auf der linken Innenseite der Windschutzschreibe anbringen.


Rettungskarte: Hinweisaufkleber auf der Windschutzscheibe
Als Hinweis für die Einsatzkräfte kann man einen Aufkleber mit der Aufschrift „Rettungskarte im Fahrzeug“ auf der linken Innenseite der Windschutzschreibe anbringen.

Bei neueren Fahrzeugmodellen befindet sich oft an der B-Säule direkt neben dem Fahrersitz ein QR-Code. Auch im Tankdeckel könnte sich dieser Aufkleber befinden. Damit können Einsatzkräfte die Rettungskarte mit mobilen Endgeräten abrufen. Allerdings kann es sein, dass der Empfang schlecht ist – deshalb ist es besser, wenn die Karte auch ausgedruckt vorliegt.

Rettungskarte per QR-Code abgerufen.
Bei neueren Fahrzeugmodellen befindet sich an der B-Säule direkt neben dem Fahrersitz ein QR-Code. Damit können Einsatzkräfte die Rettungskarte mit mobilen Endgeräten abrufen.

erstellt am: 24.07.2020 | Kategorie(n): Allgemein, Archiv


Materialcheck der First Responder

Heute haben Tim und Sven den regelmäßigen Materialcheck für unsere First Responder durchgeführt. Damit gewährleisten wir optimale Hygienebedingungen in den Fahrzeugen und damit besten Patientenschutz.

Sven verleiht dem Lack wieder Glanz und hat sichtlich Spaß dabei.

Einmal im Monat werden die Koffer komplett ausgeräumt und gründlich desinfiziert. Beim Einräumen wird dann das Verfallsdatum der medizinischen Produkte überprüft und ggf. das Material ausgetauscht. Das verfallene Material landet aber zum Großteil nicht im Müll, sondern kann für die Aus- und Weiterbildung der First Responder, als Anschauungsobjekt oder zum Üben verwendet werden.

Die Rucksäcke werden ausgeräumt und gründlich desinfiziert.

Wenn die Koffer geprüft sind, muss das Fahrzeug noch gereinigt werden. Dazu kommt es auf unseren Waschplatz und bekommt erstmal eine Außenwäsche. Während das Fahrzeug trocknet, geht es im Innenraum weiter. Hier wird zunächst gesaugt und danach werden die Flächen desinfiziert. Da bei Einsätzen im Freien ab und zu die Patienten in unserem Fahrzeug untergebracht werden, muss hier auch sehr gründlich gearbeitet werden.

Mit Hochdruckreiniger und Bürste geht es dem Dreck an den Kragen.

Tim und Sven waren fleißig und nach ca. drei Stunden standen beide Autos wieder in der Halle. Damit sind alle Messgeräte überprüft und alle Materialien vollständig. So ist alles bereit für den nächsten Einsatz. Der muss allerdings noch etwas warten, weil wir aktuell noch nicht zu First-Responder-Einsätzen ausrücken. Wir hoffen aber, bald wieder auch als First Responder den Steiner Bürgern zur Verfügung stehen zu können und beobachten ständig die Lage.

Keine Chance für Erreger und Bakterien: Tim desinfiziert den Kofferaum.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Alles ist wieder sauber.






erstellt am: 04.06.2020 | Kategorie(n): Allgemein, Archiv, Ausbildung


Übungsbetrieb startet nach Corona-Pause

Nach fast elf Wochen Corona-Pause hat die Feuerwehr Stein am vergangenen Dienstag wieder eine Übung abgehalten. Diese fand aber mit eingeschränkter Personenzahl und unter strengen Hygiene-Maßnahmen statt. Nur in Staffelbesatzung (sechs Leute) und mit Mund-Nasen-Schutz ausgestattet wurde ein Brand Standardeinsatz und eine Technische Hilfeleistung -Personenrettung aus PKW- geübt.







Die Feuerwehr Stein geht damit schrittweise wieder in den Regelbetrieb über. Die in kleine Gruppen gestaffelte Bereitschaft wird aufgehoben, sodass wieder mehr Leute zu allen Einsätzen ausrücken können. Im Zuge der Coronaschutzmaßnahmen waren hier für kleine Einsätze jeweils fünf Kameraden und Kameradinnen eingeteilt. Die Mundschutzpflicht bleibt erhalten. Der First Responder bleibt weiterhin außer Dienst.






















erstellt am: 27.05.2020 | Kategorie(n): Allgemein, Archiv, Ausbildung


Erhöhte Waldbrandgefahr

Das sonnige Wetter, steigende Temperaturen und das Ausbleiben von Regen sorgen in weiten Teilen Bayerns für große Trockenheit. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt deshalb in zahlreichen Gebieten vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. Auch erste Waldbrände wurden schon gemeldet.
Für unsere Region ist der Gefahrenindex aktuell auf Stufe 4 von 5, was gleichbedeutend mit einer großen Waldbrandgefahr ist.
Die gegenwärtige Situation rund um die geltenden Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie und Arbeit im Homeoffice treibt momentan vermehrt Spaziergänger und Sportler nach draußen und damit auch in die Wälder. Nachdem laut Experten über 90 Prozent der Waldbrände nicht-natürliche Ursachen haben, bitten wir Sie eindringlich, dabei durch Einhaltung der folgenden Verhaltensregeln mitzuhelfen, Brände zu vermeiden.

  • In Wäldern besteht absolutes Rauchverbot!
  • In oder um Wälder darf grundsätzlich kein offenes Feuer entzündet oder verwendet werden, insbesondere Grill- und Lagerfeuer sind verboten!
  • In Waldgebieten dürfen keine Zigarettenglut oder -Reste weggeworfen werden, auch nicht aus dem Auto oder Zug
  • Fahrzeuge dürfen nicht auf trockener Vegetation abgestellt werden

Falls Sie einen Brand bemerken, melden Sie ihn umgehend unter der Notrufnummer 112.

Laufend aktualisierte Karten zum Waldbrandgefahrenindex finden Sie hier.


erstellt am: 21.04.2020 | Kategorie(n): Allgemein, Archiv


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