Am Freitag fand die praktische Prüfung der Modularen Truppausbildung (MTA), der Grundausbildung bei der Feuerwehr, statt. Sechs Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren der Stadt Stein absolvierten die ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour. Vorausgegangen ist dieser Prüfung ein intensives Training in den letzten Wochen. Hierbei wurden die Grundlagen, die es im Feuerwehralltag braucht, vermittelt und die Teilnehmenden konnten sich ein gesamtheitliches Bild von den Abläufen in der Feuerwehr machen. Über die korrekte Bedienung eines Strahlrohres und die Grundlagen für das Vorgehen bei einem Verkehrsunfall bis hin zur richtigen Handhabung der Leitern war alles in der Ausbildung mit inbegriffen. Aber auch die Basics wie Knoten und das Funken kamen nicht zu kurz. Es muss ja im Ernstfall schließlich alles funktionieren. Besonders erwähnenswert ist das Druchhaltevermögen einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die bereits letztes Jahr mit der Ausbildung angefangen haben und diese nun endlich abschließen konnten, nachdem zwischenzeitlich auf Grund von Corona alle Ausbildungsmaßnahmen gestoppt wurden. Normalerweise findet die MTA zusammen mit den Wehren aus Oberasbach und Zirndorf statt. Die besondere Situation hat dazu geführt, dass nur der Theorieunterricht gemeinsam online stattgefunden hat und die Praxisteile im Anschluss bei den Stützpunktwehren getrennt abgehalten wurden. Wir danken allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen für ihr außerordentliches Engagement und ihr Durchhaltevermögen. Wenn Du auch Lust hast Dich in Deiner Freizeit bei uns zu engagieren, kannst Du gerne jeden Dienstag um 18.30 bei uns auf der Wache vorbeikommen und Dir eine Übung anschauen. Aktuell ist die besondere Voraussetzung ein negativer Schnelltest, der direkt beim benachbarten BRK gemacht werden kann, und eine FFP2 Maske. Wir würden uns freuen, Dich bei uns begrüßen zu dürfen und halten Dir einen Haken frei.
Heute ist es endlich so weit: wir dürfen das neu beschaffte Tanklöschfahrzeug (TLF, Funkrufname Florian Stein 55/23/1) bei uns in Stein begrüßen! Wir freuen uns riesig über das neue Fahrzeug und die sich dadurch ergebenden einsatztaktischen Möglichkeiten. Ab sofort wird mit den neuen Gerätschaften intensiv geübt, geschult und gelernt, sodass wir für kommende Einsätze mit dem TLF sowohl hier in Stein als auch zur Unterstützung anderer Wehren im gesamten Landkreis Fürth bestens gerüstet sind. Insbesondere bei großen Bränden und Brandeinsätzen in Gebieten abseits des Straßen- und vor allem des Hydrantennetzes bringt das TLF mit 5500l Wasser und 540l Schaummittel, die am Fahrzeug mitgeführt werden, einen enormen Mehrwert.
In Kürze erhält der Fuhrpark der Feuerwehr Stein Zuwachs. Das neue Fahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug (TLF), befindet sich derzeit im Aufbau. Nachdem kürzlich letzte Details zwischen der zuständigen Firma Ziegler und den Kommandanten der Feuerwehr Stein abgestimmt wurden, wird das Fahrzeug aktuell fertiggestellt. Heute machten sich Erster Bürgermeister Kurt Krömer und Brandreferent Robert Bauer ein Bild vom aktuellen Stand des Ausbaus. Das TLF ergänzt insbesondere durch die mitgeführten großen Mengen an Wasser und Schaummittel den bisherigen Fuhrpark der Feuerwehr Stein. Nach der Auslieferung des Fahrzeuges werden wir es in einem gesonderten Beitrag noch genau vorstellen. Bis dahin liefern die folgenden Fotos einen kleinen Ausblick.
Am 27. Februar 1991 brach gegen ein Uhr nachts im Dachgeschoss eines dreistöckigen Wohn- und Geschäftshauses in der Alexanderstraße ein Feuer aus. Durch ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte größerer Schaden verhindert werden.
Quelle: Nürnberger Nachrichten (Hippel)
Bereits wenige Minuten nach der Entdeckung des Brandes waren Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Noch vor deren Eintreffen konnten sich vier der Hausbewohner über das Treppenhaus ins Freie retten. Vier weiteren Bewohnern blieb nur noch die Flucht auf das Dach, da Rauch und Flammen die übrigen Fluchtwege versperrten. Von dort wurden sie von der Steiner Feuerwehr über die Drehleiter gerettet und in Sicherheit gebracht. Fünf der Hausbewohner, darunter ein zehn Wochen alter Säugling, und zwei Feuerwehrleute erlitten Rauchvergiftungen und mussten vorübergehend ins Krankenhaus. Das Feuer richtete einen Sachschaden von rund 250.000 Mark an.
Durch den Brand wurden Teile des Hauses unbewohnbar. Für die betroffenen Bewohner richtete die Stadt Stein auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Werner Biewald eine Notunterkunft in den Räumen der Steiner Volkshochschule ein.
Das Corona-Jahr 2020 war auch für die Feuerwehr Stein ein außergewöhnliches Jahr.
Masken gehörten 2020 fest zur persönlichen Schutzausrüstung der Steiner Feuerwehrleute.
Die Beschränkungen infolge der Pandemie haben sich vor allem bei den Einsatzzahlen und im Ausbildungsbetrieb bemerkbar gemacht. So fiel die Zahl der Einsätze mit 486 deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Das lag vor allem daran, dass der First-Responder-Dienst in den Wochen des Lockdowns im Frühjahr sowie seit Mitte Oktober ausgesetzt werden musste. Der Übungsbetrieb stand – abgesehen von den Sommermonaten – in diesen Zeiträumen ebenso still, außerdem fanden im gesamten Jahr so gut wie keine Lehrgänge, Fortbildungen oder Leistungsprüfungen statt. Darüber hinaus gelten sowohl im Einsatz als auch auf der Wache die AHA-Regeln, also vor allem Maske tragen und – wenn immer möglich – Abstand halten.
Es bleibt zu hoffen, dass die Pandemieentwicklung im neuen Jahr wieder einen aktiveren Übungs- und Lehrgangsbetrieb zulässt, sodass das Ausbildungsniveau der Feuerwehrangehörigen aufrecht erhalten werden kann. Nicht zuletzt kam auch das Vereinsleben weitgehend zum Erliegen, da traditionelle Aktivitäten wie das Stadtfest, das Treffen mit der Partnerfeuerwehr aus Guéret, der Bratwurststand am Steiner Weihnachtsmarkt und die Weihnachtsfeier entfallen mussten.
Einsätze im vergangenen Jahr
Doch trotz Pandemie hatte die Feuerwehr Stein auch 2020 gut zu tun. Neben zahlreichen kleineren Einsätzen, etwa wegen Türöffnungen oder Brandmeldeanlagen, gab es auch einige spektakulärere Aufgaben: So hielt beispielsweise im Februar Sturmtief „Sabine“ die Feuerwehrleute mit zahlreichen Unwettereinsätzen in Atem. Im Juni ging auf der B 14 ein Pkw in Flammen auf, den die Steiner Einsatzkräfte aber schnell löschen konnten. Anfang August brannten mehrere Papiertonnen am Gymnasium in Stein, auch hier war das Feuer schnell unter Kontrolle. Wenige Wochen später sorgte ein heftiger Platzregen für rund 20 Unwetteralarmierungen, für deren Bewältigung die Einsatzkräfte etwa sechs Stunden unterwegs waren.
Im Herbst kam es vermehrt zu Verkehrsunfällen, beispielsweise Ende Oktober, als die Feuerwehr Stein innerhalb von wenigen Tagen viermal wegen verunglückter Fahrzeuge gerufen wurde, u. a. in Deutenbach, an der Schlosskreuzung und an der B 14. Und auch die Steiner Kameradinnen und Kameraden, die zur Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UGÖEL) gehören, waren 2020 mehrmals bei größeren Einsätzen gefragt, etwa bei zwei Scheunenbränden in Puschendorf und Veitsbronn sowie einem Dachstuhlbrand in Fürth.
Neuanschaffungen bei der Feuerwehr
Nicht zuletzt hat sich im letzten Jahr auch auf der Steiner Wache etwas getan: So ging Mitte Januar die neue Einsatzzentrale in Betrieb. Hierfür war die IT-Infrastruktur sowie die Kommunikationstechnik erneuert und für den Digitalfunk auf den aktuellen Stand gebracht worden. Außerdem konnten sich die Aktiven im First-Responder-Dienst über neue Einsatzjacken und neue Einsatzhosen freuen. Deren Anschaffung war dank großzügiger Spenden, u. a. aus dem Erlös des Steiner Kalenders, möglich geworden.
Heute möchten wir unsere Rückblickserie um ein Ereignis erweitern, woran wir uns sehr gerne zurückerinnern. Am 18.12.2013 wurden zwei neu beschaffte Fahrzeuge bei der Feuerwehr Stein offiziell in Dienst gestellt.
Nach Grußworten von Vertretern der Stadt Stein, des Landkreises Fürth und der Kreisbrandinspektion des Landkreises Fürth wurden die neuen Fahrzeuge zunächst geweiht, bevor die Fahrzeugschlüssel feierlich an die damaligen Kommandanten Werner Mücke und Reiner Kißkalt übergeben wurden. Bei den Fahrzeugen handelte es sich um einen Kommandowagen (KdoW 55/10/2) und ein Kleinalarmfahrzeug (KlaF 55/65/1), mit denen die Steiner Feuerwehrleute seitdem bereits zu unzähligen Einsätzen ausgerückt sind.
Heute beginnt unsere Serie an Rückblicken auf ausgewählte Einsätze aus vergangenen Jahren. Ab sofort wird über ein gesamtes Jahr jeden Monat auf je einen Einsatz in Wort und Bild zurückgeblickt. Zum Start haben wir uns einen Einsatz zur technischen Hilfeleistung aus dem Jahr 2010 ausgesucht.
Heute vor genau zehn Jahren wurde die Feuerwehr Stein am Nachmittag zu einem außergewöhnlichen Einsatz auf einer Baustelle in der Alexanderstraße alarmiert. Dort war auf dem Baustellengelände ein LKW umgekippt. Um das tonnenschwere Fahrzeug bergen zu können, musste ein Spezialkran der Berufsfeuerwehr Nürnberg anrücken. Mit diesem konnte der LKW wieder aufgestellt und der Einsatz nach rund fünf Stunden erfolgreich beendet werden.
An heißen Tagen ist es besonders wichtig, viel zu trinken, da der Körper durch die hohen Temperaturen härter am Erhalt der Körpertemperatur arbeiten muss. Dadurch verliert er mehr Flüssigkeit als an normalen Tagen. Etwa zweieinhalb Liter Wasser sollte pro Tag getrunken werden, solange keine Krankheit vorliegt, die die Umsetzung der Flüssigkeit beeinträchtigt. Immer wieder häufen sich an heißen Tagen die First-Responder-Einsätze. Heute waren es schon sechs Stück. Bei einigen davon waren Kreislaufprobleme die Ursache. Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Wasser kann einem Kreislaufkollaps vorbeugen. Deswegen ist es wichtig, immer genug zu trinken. Genießt das schöne Wetter und habt ein schönes Wochenende!
Die Feriensaison ist 2020 wegen der Corona-Pandemie etwas anders als in normalen Jahren: Viele machen hierzulande Urlaub und machen sich dazu mit dem Auto auf die Reise. Ein wichtiger Begleiter im Fahrzeug sollte die Rettungskarte sein. Denn sie ist eine große Hilfe für Rettungskräfte, falls bei einem Unfall die Insassen mit Schere und Spreizer aus dem Wagen befreit werden müssen.
Für jedes Automodell gibt es eine eigene Rettungskarte. Darauf sieht man beispielsweise, wo sich Airbags, Kraftstofftanks oder Akkus befinden. Letzteres wird immer wichtiger, da immer mehr Elektrofahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind.
Rettungskarten befestigt man hinter der Fahrersonnenblende. Denn im Ernstfall suchen die Rettungskräfte genau dort.
Man kann die Rettungskarten direkt bei Autoherstellern, Automobilclubs oder bei technischen Prüforganisationen bestellen oder auf deren Webseiten herunterladen und ausdrucken. Wichtig ist, dass man sie in Farbe ausdruckt, damit die verschiedenen Markierungen auch zu erkennen sind.
Ausdrucken und hinter die Sonnenblende stecken
Anschließend faltet man sie mit der bedruckten Seite nach außen und befestigt sie ausschließlich hinter der Fahrersonnenblende. Denn im Ernstfall suchen die Rettungskräfte genau dort. So können Autofahrer dazu beitragen, dass sie bei einem Unfall schnell befreit werden können.
Zusätzlich kann man als Hinweis für die Einsatzkräfte noch einen Aufkleber mit der Aufschrift „Rettungskarte im Fahrzeug“ auf der linken Innenseite der Windschutzschreibe anbringen.
Als Hinweis für die Einsatzkräfte kann man einen Aufkleber mit der Aufschrift „Rettungskarte im Fahrzeug“ auf der linken Innenseite der Windschutzschreibe anbringen.
Bei neueren Fahrzeugmodellen befindet sich oft an der B-Säule direkt neben dem Fahrersitz ein QR-Code. Auch im Tankdeckel könnte sich dieser Aufkleber befinden. Damit können Einsatzkräfte die Rettungskarte mit mobilen Endgeräten abrufen. Allerdings kann es sein, dass der Empfang schlecht ist – deshalb ist es besser, wenn die Karte auch ausgedruckt vorliegt.
Bei neueren Fahrzeugmodellen befindet sich an der B-Säule direkt neben dem Fahrersitz ein QR-Code. Damit können Einsatzkräfte die Rettungskarte mit mobilen Endgeräten abrufen.